EHEC - Hygiene und Diät als Schutz?
Bereits 22 Tote forderte der mysteriöse EHEC-Erreger. Bei bisherigen Ausbrüchen erkrankten größtenteils Kinder und nur selten wurde das hämolytisch-urämische Syndrom hervorgerufen. Doch diesmal erkranken fast ausschließlich Erwachsene, häufig Frauen und das HUS entwickelt sich in jedem dritten Krankheitsverlauf. Wie man sich schützen kann wird bisher nur vermutet. Als angebliche Quellen wurden Tomaten, Gurken, Salat und zuletzt Sprossen genannt. Doch bisher konnte der Erreger nie nachgewiesen werden, weswegen die meisten jetzt einen großen Bogen um frisches Gemüse und auch Obst machen. Die Bauern machen sich bereits große Sorgen um ihre finanzielle Zukunft, da die Einkäufe dramatisch zurück gegangen sind. Andere, unter ihnen viele Vegetarier und Bio-Liebhaber behaupten der Erreger käme wie üblich von Tieren und meiden alle tierischen Produkte, wie Fleisch, Eier und Milch. Bald bleibt nichts mehr übrig was man essen kann.
Doch damit sind noch nicht alle Übertragungsmöglichkeiten ausgeschlossen. Die Ansteckung über einen anderen Menschen ist ebenfalls möglich. An oberster Stelle steht: Hygiene! Fassen Sie möglichst wenig in der Öffentlichkeit mit den Händen an, wenn es unvermeidbar ist, dann sollte wenigstens darauf geachtet werden die Hände nicht zum Mund zu führen. Denn wenn die Bakterien erst einmal in den Magen-Darm-Trakt gelangen, dauert es meist nur wenige Tage bis die Krankheit ausbricht. Lieber einmal mehr die Händewaschen. Der Druck auf Deutschland den Ursprung der Epidemie endlich festzustellen wächst, auch von außen. Denn einige Touristen haben sich angesteckt und liegen jetzt erkrankt in ihrer Heimat. Wenn Sie für eine Weile flüchten möchten, dann schauen Sie sich doch auf wimdu.de nach Ferienwohnungen ("FeWo") um. Auf dieser neuen Seite findet man leichte eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus im Ausland und kann sich dort ausruhen. Vielleicht liegt ihr Domizil ja auch an einem Bauernhof eines Biobauern. Dann können Sie sogar unbesorgt wieder normal essen.